Ausstellung von 11. Juli bis 30. August 2026
Vernissage: Sa., 11. Juli 2026 • 18.30 Uhr
Ein Renaissance-Poet als Operettenheld erscheint als unorthodoxe Idee, vielleicht jedoch inspiriert von Boccaccios 500. Todestag im Jahr 1875. Eine Würdigung in der Presse stellt den Dichter als Verfasser „nicht frommer Geschichten“ dar, als „leichtfertigen Erzähler verpönter Lecture“ mit „persönlicher Freude am Frivolen und Obszönen“. Das birgt schon Stoff für ein Libretto: Eine Geschichte rund um Verwechslungen und Liebesdramen in Florenz. Die begleitende Ausstellung widmet sich Boccaccio in beiden Versionen: Zum einem dem Humanisten, Schriftsteller und Wegbereiter der italienischen Literatur, zum anderen steht die Rezeptionsgeschichte der Operette in Vergangenheit und Gegenwart im Mittelpunkt.
Kuratorin: Marie-Theres Arnbom
Kooperation mit dem Theatermuseum und der Österreichischen Nationalbibliothek